Was kostet eine Hausverwaltung? Preise & Modelle 2026
Eine der häufigsten Fragen von Eigentümern lautet: Was kostet eine Hausverwaltung eigentlich? Die ehrliche Antwort: Es kommt darauf an. Wir erklären die gängigen Preismodelle, typische Spannen und worauf Sie bei einem Angebot wirklich achten sollten.
Die zwei gängigen Abrechnungsmodelle
In der Hausverwaltung haben sich zwei Modelle etabliert, je nach Objektart:
1. WEG-Verwaltung: Preis pro Einheit / Monat
Bei Wohnungseigentümergemeinschaften wird meist ein fester Betrag pro Wohneinheit und Monat berechnet. In der Region Oberhausen bewegt sich dieser üblicherweise zwischen 30 und 35 € netto pro Einheit und Monat, abhängig von Größe, Zustand und Aufwand der Anlage. Welche Aufgaben dazugehören und wovon die Höhe innerhalb dieser Spanne abhängt, beschreibt unsere Seite zur WEG-Verwaltung.
2. Mietverwaltung: prozentual von der Miete
Bei Miet- und Renditeobjekten ist ein prozentualer Satz auf die Nettokaltmiete üblich, meist zwischen 3 und 6 %. Alternativ gibt es auch hier Pauschalen pro Einheit. Welche Leistungen dazugehören und wie wir abrechnen, steht auf der Seite zur Mietverwaltung.
Was ist im Preis enthalten, und was kostet extra?
Standardmäßig enthalten sind in der Regel:
- Laufende kaufmännische Verwaltung (Buchhaltung, Zahlungsverkehr)
- Jahresabrechnung und Wirtschaftsplan
- Eine ordentliche Eigentümerversammlung pro Jahr
- Regelmäßige Kommunikation und Erreichbarkeit
Häufig als Sonderleistung berechnet werden dagegen: zusätzliche Eigentümerversammlungen, die Betreuung größerer Sanierungen, gerichtliche Verfahren oder Sonderumlagen.
Woran Sie ein faires Angebot erkennen
- Transparenz: Alle Kosten sind klar aufgelistet, keine versteckten Posten.
- Feste Ansprechpartner: Sie wissen, wer sich um Ihre Immobilie kümmert.
- Realistische Kalkulation: Extrem günstige Angebote gehen oft zulasten der Betreuungsqualität.
Bei MV Immobilien erhalten Sie nach einem kurzen Gespräch ein transparentes Angebot, das genau zu Ihrer Immobilie passt, ohne versteckte Kosten.
Vor Ort im westlichen Ruhrgebiet
Wie stark der Standort auf die laufenden Kosten durchschlägt, zeigt die Grundsteuer: In Mülheim an der Ruhr liegt der Hebesatz für die Grundsteuer B seit 2026 bei 990 Prozent, und weil jede Einheit gesondert veranlagt wird, landet der Sprung unmittelbar in der Betriebskostenabrechnung.
In Herne liegt selbstgenutztes Eigentum fast ebenso oft in einer Eigentümergemeinschaft wie im eigenen Haus: 44 Prozent der rund 21.300 selbstgenutzten Wohnungen sind Eigentumswohnungen. Der Satz je Einheit ist dort entsprechend häufig die entscheidende Größe.
Häufige Fragen
Was kostet eine WEG-Verwaltung pro Einheit?
Wie hoch sind die Kosten für die Mietverwaltung?
Gibt es versteckte Kosten?
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